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Obligationenrecht: Allgemeine und spezielle Teile - Wolfgang Fikentscher, Andreas Heinemann Fikentschers "Schuldrecht" hat bereits viele Schülergenerationen zu ihren Prüfungen mitgenommen. Allgemeine und spezielle Teile des Obligationenrechts sind in einem Sammelband zusammengefasst. In jüngster Zeit hat die Wichtigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes weiter an Gewicht gewonnen, da die Modernisierung des Obligationenrechts zu einem noch engeren Netzwerk zwischen dem Obligationenrecht AT und BT führte.

Eine themenbezogene, vollständige und systematisch aufbereitete Präsentation des ganzen Obligationenrechts zu ermöglichen, ist nach wie vor das Ziel der Didaktik der Arbeit. Die Standardwerke zum Obligationenrecht sind mit der elften Ausgabe wieder auf dem aktuellen Stand. Mit der elften Ausgabe ist das Standardwerk zum Obligationenrecht wieder aktuell.

Lucas Hässig " Drei Mann und eine Sparkasse

Die Firma Edouard Stöckli versteht sich als Begründer der schweizerischen Pornobranche mit Interessen an der gesamten Wertschöpfung, von der Herstellung eines Sexprodukts über den Vertrieb bis hin zur Vorführung in den eigenen Kinos. Gegen Stöckli und andere Angeklagte haben die Kieler Kriminalermittler Strafanzeige erstattet. Der 66-jährige Schweizerbürger wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, in einem der größten und kompliziertesten Fälle von Betrug in der Landesgeschichte Schleswig-Holsteins mitgewirkt zu haben.

Angeblich soll Stöckli seinen befreundeten Kollegen am Tiefpunkt dazu verholfen haben, durch gefälschte Geschäftsabschlüsse tief greifende finanzielle Löcher in dem börsennotierten Erotikunternehmen Beate Uhse zu verstecken. Stöcklis Freundin Ulrich Rothund, der die legendäre Unternehmensgründerin Beate Rotermund-Uhse als Nachkomme hat. Ein weiteres Ziel ist Richard Orthmann, der zusammen mit seinem Jugendfreund Rothund viele Jahre lang im Vorstand der dt. Gruppe saß.

Im Steuerparadies Megen am Luzerner See ansässig, ist der 62-jährige Rothund nach eigenen Informationen seit Jahren die "steuerlich attraktivste Kommune des Kanton Luzern". Die 58-jährige Rechtschaffene ist in einer Ferienvilla in der Bodenseekirche Steinach SG untergebracht. Nachdem das Familienunternehmen 1999 an die Börse ging, saß er auf einem großen Aktienpaket von Beate Uhse.

Dann betrat Orthmann den Grundriss und quadrierte den Kreis nahezu. Ermöglicht wurde dies durch den Leiter der Sparkasse Frankfurt, einer regionalen Bank mit Wohnsitz in der gleichnamigen Kleinstadt, in der sich die Zentrale von Beate-Uhse befinden. Auf jeden Fall ist nach Angaben der "Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung" unter Eilts' Befehl der Gesamtkreditbetrag an die Uhse-Aktionäre im Jahr 2001 auf rund 250 Mio. EUR gestiegen - ein Clusterrisiko für die Sparkasse.

Laut Tageszeitung waren nach den ersten Tilgungen im Jahr 2005 noch fast 150 Mio. EUR offen. Auch diese beeindruckende Darlehenssumme konnte den Finanzhunger von Orthmann und Rothund nicht decken. Dabei wurden weitere Kreditlinien bei anderen Kreditinstituten, darunter die AIG Private Bank und die schweizerische Tochtergesellschaft der dt. Commerzbank, beide mit Hauptsitz in Zürich, genutzt.

Die beiden Beate-Uhse-Strip Puller hatten zu diesem Zweck mehrere hunderttausend Stück eigene Anteile aus ihrem eigenen Besitz deponiert. "Richard-Orthmann ist klug, hungernd und eiskalt", stand in der Zeitung. Schon bald wurde er vom Steuerexperten zur Aufsichtsratsvorsitzenden von Beate Uhse befördert. Damit wurde nicht nur Uhse-Filius Rotermund zum dreistelligen Millionenmillionär, sondern Orthmann erhielt auch ein "tightes Aktienpaket" im zweistelligen Millionenbereich.

Zu Beginn des Jahres 2005 begann das kreditfinanzierte und eigenkapitalfinanzierte Bauwerk schlagartig zu zögern. Mit einem Börsenkurs von über 20 EUR überschritt die Aktie die 10-Euro-Schwelle. Die Situation wurde für die beiden Firmen damals bitter ernst. Damals brüteten Uhse-Präsident Orthmann und bankiere Eilts einen Umstrukturierungsplan der besonderen Art aus, wie die Untersuchungsbehörde in Kiel mitteilte.

Frische Kreditgelder von der Sparkasse an die Beate Uhse waren nicht verfügbar, da die Bank bei ihrer hauseigenen Bank bereits zu sehr in der Kritik war. Die dafür notwendige geringe Veränderung ergab sich aus Millionen-Darlehen der Firmenbank, die wiederum durch Anteile am Erotikunternehmen unterlegt waren. Eine Turboladerbaureihe der Extraklasse: Steigt der Aktienkurs, können sich die Uhse-Chefs und ihre Bankiers in Flensburg mit eigenen Mitteln aus dem Moor zögen.

Sollten die Werte jedoch an Wert verlieren, würde dies zu einer Abwärtsspirale führen, die kaum zu stoppen wäre. Dabei waren die ausstehenden Darlehen in den schweizerischen Filialen der AIG Private Bank und der Commerzbank zu tilgen. Allerdings war die Sparkasse nicht in der Situation, dies zu tun, ohne gegen die internen Vorgaben zu verstoßen.

Dann kam Edouard Stöckli ins Spiel. Die Firma STÖCKLIS AMP hat von der Sparkasse Flensburg ein Förderdarlehen in Höhe von 14 Mio. EUR und von der Rotermund-Orthmann-Gruppe 7,5 Mio. EUR erhalten. AMP hat rund 3 Mio. Beate Uhse-Aktien vom Unternehmen Ortmann/Rotermund für insgesamt 21,5 Mio. mitgenommen. Allerdings waren nur die 14 Mio. EUR der Filialbank tatsächlich als Bargeld verfügbar.

Damit tilgten Ortmann und Rothund ausstehende Schulden bei ihren Zürcher Kreditinstituten. Für die Generalstaatsanwaltschaft war Stöckli ein Strohhalm für den Rettungsplan der für das Unternehmen und seine flensburgische Niederlassung zuständigen Personen. Die " Angeklagte Stöckli " hat als " beabsichtigter Anleger der Beate Uhse AG keine eigene Verantwortung aufgrund eines Personalhaftungsausschusses getragen ", schreibt sie in ihren Untersuchungsunterlagen.

Die Risikoübernahme erfolgte ausschließlich durch die Sparkasse Flensburg. Stöckli wurde sogar ein kommerzielles Darlehen in Höhe von EUR 65 000 "im Austausch für die Übertragung der Firma AMP zum Zweck der Kreditgewährung" eingeräumt. Die Verteidigerin von Rothund gibt eine schriftliche Antwort. "Nach den mir zur Verfügung stehenden Erkenntnissen und dem mir mitgeteilten Ergebnis der Untersuchung spielt Herr Rothund im angeblichen Illoyalitätsfall von Beate Uhse keine Rolle", sagt Anwalt Reinhard Daum.

"Sollte die Strafverfolgung zugegeben werden, würde die Strafverteidigung "mit dem Zweck des Freispruchs durchgeführt werden", sagt Dr. Thomas in einer E-Mail. Das beschuldigte Stöckli läßt sich die Anschuldigungen der Generalstaatsanwaltschaft nicht auf sich einwirken. Dennoch handelte es sich um eine echte Transaktion und nicht, wie behauptet, um eine Fake. "Wenn der Aktienkurs angestiegen wäre, hätte ich einen guten Profit gemacht", erklärt Stöckli seine Einschätzung.

An dem bereits von der Staatsanwaltschaft allein verursachten Sachschaden könne sein gutes Gespür nichts verändern, sagt er. Die Stöckli bezieht sich auf die auf Grund gelaufenen Vergewaltigungen gegen den Wetterfritzen Jörg Kachelmann. Stöckli wird von dem bekannten Hamburgischen Rechtsanwalt Johann Schwenn von Kachelmann verteidigt. Er muss sich gegen eine Anklageschrift wehren, die auf 23 Bundesakten mit Urkunden und Zeugnissen von Zeuginnen und Angeklagten beruht.

Nun wird die Anklageschrift untersucht. Anders als Stöckli werden die beiden Angeklagten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

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