Postbank Sparplan Rechner

Sparplan-Rechner der Postbank

Den Anlegern steht ein Sparplanrechner zur Verfügung. Noch ein Pluspunkt: Interessenten können in jeder Postbank Filiale ein Depot eröffnen. und derzeit nicht von der Postbank angeboten, kein Renditerechner. kann mit dem FINANZtest Rechner die Rendite selbst berechnen. Die Postbankberaterin tippt auf ihrem Computer.

Banksparmodelle - Nur wenige gute Beispiele

Der Ertrag dieser Sparmodelle ist nach wie vor unklar, und der Verbraucher kann kaum unterschiedliche Offerten nachvollziehen. Der Zinssatz ist von vornherein fixiert, so dass die Rentabilität leicht berechnet werden kann. Besonders interessant sind die Sparmodelle der Volkswagen Bank direct. Mit dem direkten Sparplan der Volkswagen Bank direct können die Anleger eine Gesamtrendite von über 4 Prozentpunkten für eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren erzielen.

Die Sparpläne haben eine Festzinsleiter, mit der der Zinssatz von 3,8 Prozentpunkten im ersten Jahr auf 4,25 Prozentpunkte im zehnten Jahr steigt. Steigt das generelle Leitzinsniveau in den kommenden Jahren stark an, kann nach zwei Jahren auf einen zinsoptimierten Sparplan umgestellt werden. Schon früher, nach 12 oder 15 Monate, konnten die Sparenden bei CosmosDirekt, der DaimlerChrysler Bank und der Nationalbank ausscheiden, wenn die Entwicklung der Zinsen dies nahelegt.

Diese bieten jedoch eine wesentlich geringere Verzinsung als der Sparplan der Volkswagen Financial Services AG. Kaum wird die PSD Berlin-Brandenburg die Stadt Wolfsburg übernehmen, die eine Verzinsung von 4,2 Prozentpunkten erzielt, den Sparplan aber nur in der jeweiligen Landeshauptstadt durchführt. Die Volkswagen AG ist auch für Sparpläne mit fester Verzinsung und ohne Kündigungsmöglichkeit die erste Wahl: Mit einer Verzinsung von 4,4 Prozentpunkten über einen Zeitraum von vier Jahren lassen sie alle Konkurrenzbanken und Sparbanken zurück.

Die nächstgelegenen sind die Deutschen Banken und die Ludwigsburger Kreissparkassen. Auch können sich Sparende zu sehr langfristigen Sparmodellen verpflichten, aber das macht in den seltensten Fällen Sinn. Beispielsweise offeriert die DEZA nicht mehr als 4,4 Prozentpunkte pro Jahr für eine Dauer von 10 oder gar 15 Jahren. Jeder, der den Kleinen heute eine exakt berechenbare Geldsumme zur Studien- oder Ausbildungsfinanzierung verschaffen will, wird im Moment nichts auf Dauer profitableres finden.

Ein geordneter Austritt aus dem Sparplan der Deutsche Postbank findet nicht statt. Auf den bis dahin eingesparten Geldbetrag bekommt er nur einen Minizins von 1 Prozentpunkt pro Jahr. Sparen mit variablen Sparmöglichkeiten geht dieses nicht ein. Von dieser weit verbreiteten Sparplanform kann jedoch nichts mehr gesagt werden. Variabler Zins heißt, dass die Kreditinstitute den Leitzins je nach Marktsituation anheben oder absenken können.

Für die Sparmodelle sind Bonustufen oder befristete Zinsaufschläge vereinbart. Nach vier Jahren können die Sparenden mit einer maximalen Rendite von etwas mehr als 3,4 Prozentpunkten gerechnet werden. Selbst nach 10 oder 15 Jahren liegen die Werte mit wenigen Ausnahmefällen immer noch unter 4 vH. Alleine der Postbank Sparplan sticht klar hervor. Für 10 Jahre beträgt die Ertragserwartung nahezu 4,6 Prozentpunkte, für 15 Jahre gar 4,9 Prozentpunkte.

Doch was sich letztendlich für den Sparenden ganz praktisch ergibt, ist in hohem Maße von der weiteren Entwicklung der Zinssätze abhängig, insbesondere bei diesem Sparplan. Denn die Postbank-Retter wissen, worauf sie sich einzulassen haben. Der Zins für ihren Sparplan basiert auf einem verständlichen Zins-Barometer, wie es ein Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH) aus dem Jahr 2004 für solche Pläne verlangt.

Dementsprechend dürfen die Kreditinstitute den Leitzins nicht nach eigenem Ermessen festsetzen, sondern müssen ihn nach klaren Vorgaben an die jeweilige Zinssituation anpass. Die Juroren wollten damit vermeiden, dass die Kreditinstitute zunächst hochverzinsliche Spargelder anziehen und diesen Vorsprung im Lauf der Jahre weiter schwächen. Obwohl die meisten Kreditinstitute die BGH-Anforderungen formell erfüllen, überlassen sie die Belange der Schiedsrichter durch vertragliche Tricks außer Acht.

Nahezu alle Kreditinstitute beispielsweise knüpfen ihre Sparkonzepte je nach Bedarf an eine Richtlinie, die aus einem oder mehreren Marktzinssätzen besteht. Für etwa die Hälfe von ihnen ist der Leitzins jedoch seit einem oder sogar zwei Jahren konstant geblieben. Die Kunst: Viele Kreditinstitute haben in ihren Kontrakten sehr grosszügig eine maximale Zinsdifferenz zur Leitlinie gesetzt.

Mit den meisten alternativen Sparmodellen kann der Kunde kaum feststellen, wann eine Zinsänderung überhaupt ansteht. Weil das, was sich viele Kreditinstitute als Richtlinie einfallen lassen, selbst Finanzforscher nachdenken lässt. Lediglich die Postbank, die Sparda-Bank Südwest und die Düsseldorfer Sparkasse lassen sie zu einem einheitlichen Marktzinssatz als Bezugsgröße. Diese Rate spiegelt die Durchschnittsrendite von Bundesanleihen mit unterschiedlichen Fälligkeiten wider.

Der Sparende kann die Zinsänderung problemlos mitverfolgen. Anstelle der aktuellen Verzinsung hat der Flex-Sparplan einen Gleitzin-Mix als Richtwert, und um seine aktuell magere Verzinsung zu berechnen, müssen Sparende mit laufzeit- und betragsabhängigen Zinsaufschlägen kämpfen. Weniger Phantasie seitens der Kreditinstitute würde den Verbrauchern sicherlich gefallen.

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